SCHAUSPIELWORKSHOPS MIT KINDERN IN DER GRUNDSCHULE ILIJA BIRČANIN

16/11 – 27/12 2021

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Liebe Freunde,
während dieser zwei Monate haben wir aktiv gespielt und erforscht. Wir haben insgesamt 8 Workshops durchgeführt!

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DIE SCHUHE VON JEMANDEM ANDEREN

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Beim sechsten Workshop untersuchten wir die Einstellungen und Vorurteile, die wir gegenüber bestimmten sozialen Gruppen, unterschiedlichen Individuen und sozialen Phänomenen im Schulkontext pflegen. Wir taten dies durch verschiedene dramatische und Soziogrammformen. Als Zusatzaufgabe bekamen die Kinder eine Figur, deren „Schuhe“ sie anziehen sollten. Sich also vorzustellen, wie diese Person mit all ihren Besonderheiten, Stärken und Schwächen ist, und sich den Alltag dieser Person auszudenken, wie sie handelt, wenn sie auf Probleme in der Familie, der Gemeinschaft stößt.

Aussage eines Teilnehmers des Workshops: „Wir leben alle im Belgrader Bezirk Zemun und wir sind in einem ähnlichen Alter, aber wir haben in allem so unterschiedliche Einstellungen!“

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UNGERECHTIGKEIT

Einen Teil des siebten Workshops haben wir der Präsentation jener Figuren gewidmet, die im letzten Workshop gegeben wurde. Dies war der Anlass für ernsthafte Diskussionen zu verschiedenen Themen. Jedenfalls kamen die Kinder im Allgemeinen zu dem Schluss, dass sie durch diese Übung die Möglichkeit hatten, den*die Andere*n zu verstehen, und dass sie sich selten in die Lage einer anderen Person versetzen. Der zweite Teil des Workshops befasste sich mit Szenen, in denen ein Held Unrecht erfährt. Diese dramatische Situation haben sich die Kinder selbst ausgedacht. Meistens wählten sie Beispiele aus dem Leben, aber auch aus einigen berühmten Märchen. Diese Szenen wurden mit Puppen oder Masken aufgeführt. Darüber hinaus näherten wir uns im Anschluss an eine Aufführung der Technik des Theaters der Unterdrückten an, wo der Rest der Gruppe/des Publikums eingeladen wird, die Hauptfigur in der nächsten Bühnenszene zu ersetzen, wenn sie denken, dass sie anders handeln könnten, um eine bessere Situation für sie zu schaffen.

ERKLÄRUNG

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Beim achten Workshop hatten wir erstmals die Möglichkeit der Abstimmung (Pro & Contra mit Hilfe von roten bzw. grünen Zetteln) durch das Vorlesen verschiedener Statements zu Kinderrechten durch die Workshopleiterin. Nach mehreren Abstimmungen diskutierten die Kinder über bestimmte Themen und warum sie so abgestimmt haben. Dann haben wir das Konzept der Erklärung der Menschenrechte eingeführt und uns mit vielen ihrer spezifischen Ansichten befasst. Die Kinder sagten zuerst, was sie über die Einstellung denken, und dann ergänzte der Moderator sie oder sie suchten gemeinsam im Internet nach Antworten und Beispielen. Dann wählten sie jene Einstellungen/Themen aus, die interessant, inspirierend waren und machten in eingefrorenen Dreiergruppen eingefrorene Bilder von Situationen, in denen dieses Menschenrecht verletzt wird.

Alle Kinder sprachen sich aus eigener Initiative und entschieden gegen Artikel 26 der Menschenrechtserklärung aus, der lautet: Eltern haben das primäre Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern gegeben werden soll. Sie argumentierten, dass dies überhaupt nicht der Fall sein sollte und dass Kinder das Recht haben, ihre eigene Bildung zu wählen.

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MENSCHENRECHTSFORSCHUNG

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Der neunte Workshop war in seiner Gesamtheit geprägt von der Präsentation von Forschungsergebnissen, die von Kindern in ihrer Gemeinde zum Thema verschiedener Menschenrechte nach ihrer Wahl durchgeführt wurden. Ihre Aufgabe war es, Geschichten über die Verletzung oder das Praktizieren eines Rechts zu finden, wobei das Endergebnis ihres Fokus mehr darauf lag, die Einstellungen ihrer Altersgenossen oder Mitbürger im Allgemeinen zu untersuchen. Auch die Art und Weise, wie sie ihr Wissen aufzeichnen, konnten die Kinder selbst wählen. Sie konnten dies als Audio- oder Videoanhang, in schriftlicher Form, in Form einer Zeichnung oder einer Karte oder als digitale Präsentation tun.

DRAMA-ÄNDERUNG

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Den zehnten Workshop haben wir ausschließlich Theaterübungen gewidmet, um eine Pause vom Thema Menschenrechte, Ungerechtigkeit und Co. einzulegen und uns der Verbesserung einiger anderer Fähigkeiten zu widmen. Wir arbeiteten paarweise an den Übungen zum Verbinden und Wiederholen von Bewegungen und Geräuschen, mit Variationen von Änderungen in Geschwindigkeit, Emotion, Größe und Lautstärke. Danach machten wir Übungen, bei denen die Kinder zu zweit oder zu dritt oder zu viert einen Gegenstand bilden (einen Tisch, eine Maschine, ein Bett usw.). Danach erhielten die Kinder die Aufgabe, aus der Figur eines dieser Objekte ein Monologszene oder eine Dialogszene zwischen zwei Objekten in einem für das jeweilige Objekt typischen Kontext zu entwickeln. Durch diese Übungen entwickelten die Kinder Vorstellungskraft, die Fähigkeit, in eine Figur einzutreten, die Position eines anderen zu verstehen, lernten zu kooperieren und sich miteinander zu verbinden, übten verbale Fähigkeiten und lernten, Emotionen zu verstehen.

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DISKUSSION UND SPRECHEN

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Wir widmeten den elften und zwölften Workshop der Entwicklung der Fähigkeit zur argumentativen Diskussion sowie der Entwicklung von Ideen für einige Verbesserungen und Veränderungen in der Gemeinschaft. Zuerst machten wir zu zweit dramatische Konfliktübungen aus der Rolle einiger Subjekte, die in einem gemeinsamen Kontext stehen, aber gegensätzliche Wünsche und Bedürfnisse haben. Danach machten wir uns daran, Vorschläge zu machen, was sich in der Gemeinde ändern sollte, sei es im Mikrobereich (z.B. Schule) oder im Makrobereich (z.B. Gemeinde, Stadt). Anschließend wurden die weiter zu verbessernden Vorschläge per Abstimmung ausgewählt. Für einen bestimmten Vorschlag gabes zwei Gruppen, die entgegengesetzte Aufgaben hatten: Argumente FÜR und Argumente GEGEN diesen Vorschlag zu entwickeln.

Das Schönste, was die Kinder beim zwölften Workshop geäußerst haben, war der Wunsch nach Workshops in den Ferien und die Frage, warum sie nicht jeden Tag Workshops haben.

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